Die ehemalige DR 99 3462 (O & K, 12518/1934) erreichte am 15. Dezember 1978 die DKBM. Sie konnte nach langen Verhandlungen durch Walter Seidensticker von der Vale of Rheidol Equipment Co Ltd (J. Snell & associates) aus Wales erworben werden.
1979 wurde dem Verein die erste große Diesellok V 13 Berolina (lat. Berlin; Deutz 23268/1939) von einem Berliner Bauunternehmen überlassen.


Am 1. Juli 1980 wurde der vierachsige gedeckte Personenwagen 25 in Betrieb genommen. Die 1979 erworbenen Brigadewagen wurden größtenteils zu offenen Bänkewagen umgebaut. Somit standen für den Personenverkehr ab 1980 ausreichend Fahrzeuge zur Verfügung, dass auf die ursprünglichen zweiachsigen Wagen verzichtet werden konnte. Die vierachsigen Wagen hatten durch die Drehgestelle wesentlich ruhigere Laufeigenschaften und boten somit mehr Fahrkomfort und Sicherheit im Fahrbetrieb.
Am 14. April 1980 kaufte Walter Seidensticker die erste E-Lok von der Firma Teutonia, die zweite baugleiche E-Lok folgte im Juli. Die Unterstellung bei der DKBM rettete sie vor der Verschrottung. Sie waren nicht für einen Einsatz vorgesehen und dienten als Ausstellungsstücke. Die erste der beiden Loks bekam die Betriebsnummer E 14 und den Namen Teutonia.
Nach der Aufarbeitung der ex DR 99 3462 fand am 7. September 1980 die Loktaufe auf den Namen Mecklenburg statt. Die Schlepptenderlok erhielt die DKBM-Loknummer 12; die Betriebsnummer, die die Lok bereits bei der Mecklenburg-Pommerschen Schmalspurbahn (MPSB) getragen hatte. Daraufhin wurden die Dieselloks V 11 und V 12 in V 15 Wilhelmine und V 16 Senne umnummeriert.

Von April 1980 bis zum Februar 1983 war die Schwesterlokomotive der Lok 4′ Frank S als geplante Lok 8 Nicki S (Henschel 25982/1941) bei der DKBM abgestellt. Die chronologisch folgende DKBM-Loknummer 7 war bereits für eine andere Lok reserviert.
Damals war noch nicht absehbar, dass die Nicki S im Jahr 2008 betriebsfähig als Nicki + Frank S zur DKBM zurückkehren sollte.
1981 gelangte die V 17 Hammonia (Windhoff 765/1943) von der Bayerischen Braunkohlenindrustrie AG aus Schwandorf nach Gütersloh. Sie konnte jedoch nicht sofort in Betrieb genommen werden, da sie erst noch von 900 mm auf 600 mm umgespurt werden musste.



Zwei Monate später traf Lok 7 bei der DKBM ein. Vereinsmitglied Peter Neesen erwarb die ex PKP T49 115 (Chrzanow 1936/1949), die ihm von dem Deutschen Eisenbahn Verein vermittelt wurde. Sie traf mit ihrem polnischen Hilfstender (Zt 4 5057) ein.
Im Dezember 1981 verließ die Lok 4′ Frank S die DKBM, um nach der Aufarbeitung bei der TWE in Lengerich im Jagsttal neue Aufgaben zu übernehmen.


v.l.: Harry Kammann (†), Horst-Uwe Schwanke als zweiter Betriebsleiter der DKBM und Martin Saure
Die Geschichte der DKBM