Zum damaligen Zeitpunkt gab es noch keine Übernachtungsmöglichkeiten für die aus allen Teilen Deutschlands anreisenden Mitglieder. Die Unterbringung erfolgte deshalb zum Teil abenteuerlich in alten Räumlichkeiten der Gaststätte Mühlenstroth, die auch für die Verpflegung sorgte.



Auf dem Foto sind Lokführer Johann Obholzer (†) und Zugführer Helmut Dietscher (†)
abgebildet.
Am 10. Juni 1973 fuhr der erste planmäßige Personenzug auf dem Gelände in Gütersloh. Seitdem wurde der Betrieb an jedem Samstag ab 14 Uhr und Sonntag ab 10 Uhr durchgeführt. Bereits im ersten Betriebsjahr konnten etwa 17 000 Fahrgäste befördert werden. Dieser Erfolg bestärkte die Mitglieder darin, das ursprüngliche Projekt Hobbyeisenbahn in Richtung historische Kleinbahn weiter voranzutreiben.
In den ersten Betriebsjahren fand der Fahrkartenverkauf auf dem Zug statt, daher konnte anfangs auf einen Fahrkartenverkaufsraum verzichtet werden. Im Bahnhof Postdamm wurden dann später auf einem Tisch, platziert unter einem Sonnenschirm, Fahrkarten und die ersten Postkarten verkauft.

Zeitgleich begann der Aufbau des Wasserturms im Bw, um die schnelle Wasserversorgung der Loks ausreichend zu gewährleisten. Als Wasserspeicher dient seitdem ein ausrangierter Kessel der Brennerei Elmendorf aus Gütersloh-Isselhorst, der ursprünglich zur Herstellung alkoholischer Getränke genutzt wurde.

Die Geschichte der DKBM