5 Jahre DKBM (1978)

Fünf Jahre unfallfreies Fahren mit stetig steigenden Fahrgastzahlen waren Anlass genug, dieses Ereignis gebührend zu feiern. Am 21. Mai 1978 veranstaltete die DKBM daher ihr erstes großes Jubiläum.

Dieser Tag eignete sich perfekt für die Taufe und Inbetriebnahme der von den Mitglieder fertig aufgearbeiteten Lok 5. Sie erhielt den Namen des Industriellen Arthur Koppel, Gründungsmitglied des deutschen Lokomotiv- und Maschinenbauunternehmens Orenstein & Koppel.

1978 wurde der Wagenkasten im Bahnhof Postdamm durch einen ehemaligen Zeitungskiosk ersetzt, den der Verein seitdem als Fahrkartenausgabe nutzte.

Die A 47

Ende der 1970er Jahre war die Zukunft der Kleinbahn ungewiss. Die geplante Bundesautobahn 47 sollte das Mühlenstrothgelände durchkreuzen. Sie sollte von Bielefeld (A 35) über Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück (A 2) und Lippstadt zur Anschlussstelle Erwitte/Anröchte (A 44) führen. Der Verein musste sich daher mit Alternativen beschäftigen.

Aufgrund der großen Proteste der umliegenden Städte wurden die Pläne des Autobahnbaus allerdings – auch zur Erleichterung der Vereinsmitglieder – verworfen.

Statt der damals geplanten A 47 wurden Bundesstraßen, wie die B 55 und B 61, teilweise autobahnähnlich ausgebaut (Ostwestfalendamm). Teile der ursprünglichen Autobahnpläne wurden für den Bau der A 33 verwendet.

Die Geschichte der DKBM

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