Die in der Aufbauphase anfallenden Kosten, verursacht durch Neuanschaffungen von Fahrzeugen und Gerätschaften, mussten von den Vereinsmitgliedern vorfinanziert werden. Einnahmen aus Fahrgeldern und Souvenirverkäufen waren noch nicht vorhanden und auch die Mitgliedsbeiträge reichten nicht aus, um eine Eisenbahn aus dem Nichts heraus aufzubauen. Um den Verein nicht zu überschulden, mussten neue Geldquellen erschlossen werden.
Die Lösung fand man in der Ausgabe von sogenannten Beteiligungs-Briefen – auch DKBM-Aktien genannt – welche von den Mitgliedern erworben werden konnten. Der Wert eines solchen Briefes richtete sich variabel nach den finanziellen Möglichkeiten des Erwerbers. Der Verein war wiederum verpflichtet, je nach Finanzlage, den Beteiligungs-Brief einzulösen und den Geldbetrag an den Eigentümer auszuzahlen.
Die Geräte, Maschinen und Fahrzeuge, die auf diese Weise finanziert wurden, blieben mit der Ausgabe des Beteiligungs-Briefes Eigentum des Vereins. Sie gingen also nicht in das Eigentum des Inhabers eines Beteiligungs-Briefes über. Nur so war es letztendlich möglich, die DKBM in der Aufbauphase auf eine dauerhaft gesicherte finanzielle Basis zu stellen. Diese Art der Finanzierung erwies sich als erfolgreich.

Die Geschichte der DKBM