Mit Lok 1 wurde 1973 der Betrieb der Dampf-Kleinbahn am Postdamm im Gütersloh eröffnet. Die Lok konnte 1971 von einem Düsseldorfer Stahlwerk, den Böhler Werken, übernommen werden, bei denen sie bereits auf dem Schrottplatz stand. Nach einer umfangreichen Aufarbeitung stand sie ab 1973 viele Jahre vor den Museumszügen im Einsatz. Der Name Mölm, die niederdeutsche Bezeichnung für Mülheim an der Ruhr, wurde aufgrund der federführenden Beteiligung einer Mülheimer Gruppe bei der Aufarbeitung 1971 gewählt.
Da die Lok mit ihren 40 PS die schwächste Lok der DKBM darstellt und vor einem erneuten Einsatz einer Hauptuntersuchung bedurft hätte, wurde sie als nicht betriebsfähiges Schaustück an die Muttenthalbahn nach Witten-Bommern ausgeliehen.